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Der Konsum von Bioprodukten ist nicht nur eine Frage des Preises.  Eine Studie hat Kaufbarrieren beim Einkauf von Bioprodukten untersucht. Keine Frage, Bio ist mehr als nur ein Trend. Dennoch ist Bio-Konsum in Reinform bei weitem noch kein Massenphänomen. Und das, obwohl sich die Einkaufsmöglichkeiten für Öko-Lebensmitteln in den letzten Jahren spürbar verbessert haben. Fakt ist: Selbst die so genannten Öko-Intensivkäufer geben im Schnitt weniger als die Hälfte ihres Lebensmittelbudgets für Bioprodukte aus.

Als Bio-Lebensmittel werden in der Regel Lebensmittel aus der ökologischen Landwirtschaft bezeichnet. Der Begriff Bio ist in der EU gesetzlich definiert. Bio Produkte müssen aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, sie dürfen nicht gentechnisch verändert sein und sie müssen ohne den Einsatz konventioneller Pestizide, Kunstdünger oder Abwasserschlamm angebaut werden. Tierische Bio- Produkte stammen von Tieren, die artgerecht gemäß der EG-Ökoverordnung gehalten wurden und in der Regel nicht mit Antibiotika und / oder Wachstumshormonen behandelt wurden. Die Produkte dürfen nicht ionisierend bestrahlt werden und enthalten in der Regel weniger Lebensmittelzusatzstoffe als herkömmliche Lebensmittel. Erhältlich sind Bio-Lebensmittel in Reformhäusern , Bioläden, und mittlerweile auch im Lebensmittel-Einzelhandel und in Supermärkten, meist in speziellen Abteilungen.

Das Umsatzpotential dieser Kundengruppe für den gesamten Ökomarkt ist also – rein von der Betrachtung des Marketings – längst noch nicht ausgeschöpft. Doch welche individuellen Kaufbarrieren halten bioaffine Verbraucher davon ab, ihren Bedarf mehr oder weniger komplett mit Öko-Produkten zu decken? Mittels einer computergestützten Befragung haben Agrarmarketingexperten der Universität Kassel jene Lebensmittel ermittelt, die von Öko-Konsumenten häufig in konventioneller Qualität gekauft werden, und die jeweiligen Gründe für diese Kaufentscheidung.

Die wichtigsten Argumente für den Kauf der konventionellen Produktvarianten sind der Preis, Unterschiede bezüglich des Geschmacks beziehungsweise des Aussehens und die mangelnde Verfügbarkeit ökologischer Alternativen. Bei Tiefkühl-Pizza, Nuss-Nougat-Creme oder Fertigdesserts, aber auch bei Wein ist es schlichtweg eine Frage des Geschmacks. Den Bio-Herstellern empfiehlt Dr. Fabian Buder vom Fachgebiet Agrar- und Lebensmittelmarketing der Universität Kassel, sich bei diesen Produkten geschmacklich sowie vom Aussehen her stärker an den konventionellen Produktvarianten zu orientieren. In einer Studie des Senats der Bundesforschungsanstalten wurden geringfügige Unterschiede im Nährstoffgehalt von ökologisch gegenüber konventionell angebautem Gemüse festgestellt, widersprüchliche Ergebnisse verhindern noch eindeutige Folgerungen.

Aber auch der Handel ist gefragt, wenn es darum geht, geschmackliche Vorhalte abzubauen. „Sehr wirksam und von den Kunden gerne angenommen sind Verkostungen“, erläutert Buder. Durch eigenes Probieren könne man den Kunden am ehesten überzeugen. Der Studie zufolge fehlt es insbesondere bei Fleisch, Wurstwaren und Geflügel sowie Fisch an entsprechenden Angeboten in Bioqualität.

Hier vermissen die Kunden vor allem frische Ware aus Bedienung. Aber auch mit Tiefkühl-Pizza, Margarine, Käse, Fertigdesserts und Süßwaren in Bioqualität ist das Handelssortiment nicht ausreichend bestückt. „Der Handel würde gut daran tun, diese Sortimentslücken zu schließen“, so Buder. Besonders preissensibel reagieren die Verbraucher bei Fleisch, Wurst, Fruchtsäften, Käse, Gemüse und Obst. Für den Handel kann es sich hier – so die Empfehlung von Buder – als betriebswirtschaftlich sinnvoll erweisen, potentielle Spielräume in ihrer Preispolitik zugunsten des Biosortiments zu nutzen.

Quellen: Nina Weiler, www.aid.de, Wikipedia

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