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Das Thema Enterprise Mobility ist eine komplexe Aufgabe, vor der viele Unternehmen zurückschrecken. Die Konzeption und Umsetzung kann nicht einfach „nebenbei“ von der IT-Abteilung erledigt werden. Unterschiedliche Plattformen wie iOS oder Android, schnelle Produktzyklen und verschiedene Architekturansätze wie Native oder Hybrid sind dabei nur die Spitze des Eisbergs, mit dem es sich zu befassen gilt. Neben technischen und rechtlichen Fragestellungen müssen die Erwartungen der Mitarbeiter bei einem Mobile-Strategie-Projekt gleichberechtigt betrachtet werden. Eine Infografik des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e. V. entschlüsselt mithilfe der Eisberg-Metapher die Komplexität von Enterprise Mobility und veranschaulicht, welche einzelnen Bausteine Unternehmen bei dem Thema beachten müssen. Die Bemühungen lohnen sich: Gerade im Bereich „Prozesse“ können Unternehmen zahlreiche Optimierungen vornehmen und Innovationen durchsetzen. Dadurch werden Produktivität und Mitarbeiterzufriedenheit gesteigert.

Für Mobile-Lösungen werden viele Experten benötigt

„Der Einsatz von Mobile-Lösungen in Unternehmen wird immer häufiger nicht nur von den Mitarbeitern gewünscht. Auch Führungskräfte haben erkannt, dass durch den Einsatz solcher Lösungen Prozesse erheblich optimiert werden können“, erklärt Taner Kizilok (T-Systems Multimedia Solutions), Leiter der Unit Enterprise Mobility der Fachgruppe Mobile im BVDW. „Allerdings gibt es viele Herausforderungen, vor denen die IT- aber auch Rechtsabteilungen von Unternehmen stehen. Mit unserer Eisberg-Metapher möchten wir Interessierten zeigen, dass das Thema Apps im Unternehmen in der Tat nur die Spitze eines großen Eisbergs ist. Unternehmen brauchen an verschiedenen Stellen Experten, um das Thema Enterprise Mobility ganzheitlich betrachten zu können.“

Zentrale Verwaltungssoftware für Mobile Device Management

Einer der Bausteine von Enterprise Mobility, der sich „unter der Wasseroberfläche“ befindet, ist Mobile Device Management (MDM). Sobald Unternehmen ihre Mitarbeiter mit mobilen Endgeräten ausstatten, auf denen personenbezogene Daten gespeichert sind, entstehen Haftungsfragen. Um diesen rechtlichen Risiken entgegenzuwirken, empfiehlt sich die zentrale Verwaltung von Geräten mit einer Spezialsoftware. Diese ermöglicht zum Beispiel eine Benutzerverwaltung und (Fern-)Wartung, die Regelung von Zugangs- und Zugriffsrechten auf das Firmennetzwerk sowie das Löschen von Daten bei Geräteverlust. Nutzen die Arbeitnehmer ihre privaten Endgeräte (Bring Your Own Device – BYOD) müssen die rechtlichen Aspekte ebenfalls sorgfältig berücksichtigt werden.

Die Infografik „Enterprise Mobility More Than Apps“ steht unter http://www.bvdw.org/mybvdw/media/view?media=5197 zum Download zur Verfügung. Sie zeigt, welche Aspekte in den Bereichen Mobile Strategy, Enterprise Mobility und Mobile Governance berücksichtigt werden müssen.

Quelle: BVDW

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