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Wer mag sie nicht, die leckeren Mettbrötchen. Sie sind allgegenwärtig. Man macht sie zuhause selbst, bestellt sie in einer Gaststätte, bekommt sie fertig beim Metzger und auf jedem Volksfest sind Stände die Mettbrötchen anbieten zu finden.

Wegen des Risikos  einer Yersiniose-Erkrankung ist rohes Schweinemett laut einer Studie des  Robert Koch-Institutes (RKI) ungeeignet für kleine Kinder. Der Verzehr von rohem Schweinefleisch – beispielsweise in Form von Mettbrötchen oder Hackepeter – beinhaltet ein bislang stark unterschätztes Gesundheitsrisiko für kleine Kinder.

Die durch Yersinia enterocolitica verursachten Krankheitsbilder bezeichnet man beim Menschen als Yersiniosen. Was ist eine Yersiniose? Die Gattung Yersinia enthält drei Spezies, die Infektionskrankheiten beim Menschen auslösen können: Yersinia pestisYersinia pseudotuberculosis und Yersinia enterocolitica. Unter der Bezeichnung Yersiniose werden Krankheitsbilder die durch Bakterien der Gattung Yersinia verursacht werden zusammengefasst.

Diese Erkrankungen können ein weites Spektrum an klinischen Symptomen hervorrufen, die vom Alter und dem Zustand der Immunabwehr  der Betroffenen abhängen. Kleinkinder erleiden nach einer Infektion in der Regel eine selbstlimitierende akute Magen-Darm-Entzündung (Gastroenteritis), meist mit Fieber und Erbrechen als Begleit-Symthomen. Während ältere Schulkinder und Jugendliche meist an einer Schwellung der Lymphknoten und unspezifischen Bauchschmerzen, manchmal auch mit Fieber leiden.

Bei Erwachsenen können „grippale Infekte“ mit Rachenentzündungen vorkommen. Bestehen Grunderkrankungen, können unter Umständen auch Leberabszesse, Entzündungen der Herzinnenhaut, Entzündungen des Herzbeutels oder auch Entzündungen des Brustfells auftreten. Weitere Spätfolgen ohne den direkten Erregernachweis können eine reaktive Arthritis, Pseudocrohn und eine akute Entzündungen des Unterhautfettgewebes sein. Bei Erwachsenen treten Yersiniose-Erkrankung aber weit aus seltener als bei Kleinkindern auf.

Die Krankheit entwickelt sich zwischen ein- bis elf Tage nach einer Infektion mit dem Erreger. Die Symptome klingen in der Regel nach ein bis zwei Wochen meist von alleine wieder ab.

Die Übertragung von Yersinia enterocolitica auf den Menschen erfolgt in der Regel durch kontaminierte Lebensmittel wie rohes Fleisch, Trinkwasser oder auch durch den zu engen Kontakt mit Haustieren. Damit zählt sie auch zu den Zoonosen, also Erkranungen die von Tier auf Mensch und umgekehrt übertragen werden können.

Das Schwein gilt als Hauptreservoir von Y. enterocoliticaund rohes oder auch unzureichend gegartes Schweinefleisch gilt nach aktuellem Wissensstand als Hauptquelle der Infektionen.

Wie eine aktuelle Fall-Kontroll-Studie des Robert Koch-Institutes (RKI) zeigt, erkranken besonders leicht und häufig Kleinkinder nach einem Verzehr dieser Lebensmittel an einer Yersiniose. Wahrscheinlich liegt das an ihrem noch nicht voll ausgereiften Immunsystem.

Rohes Schweinehackfleisch sollte daher ebenso wie Rohmilchkäse, Sushi und andere rohe Lebensmittel tierischen Ursprungs grundsätzlich tabu für Kinder unter fünf Jahren sein, kommentiert das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) die Ergebnisse der RKI-Studie in einer aktuellen Pressemeldung. Die BfR-Wissenschaftler empfehlen auch anderen empfindlichen Personen wie Schwangeren, Stillenden und Senioren mit geschwächtem Immunsystem auf entsprechende Lebensmittel zu verzichten. Wichtig sei es zudem grundsätzlich, Fleisch ausreichend zu garen und auf eine gute Hygiene in der Küche zu achten. Also beispielsweise bei der gleichzeitigen Zubereitung roher und gegarter Lebensmittel nie dieselben Küchenutensilien zu verwenden oder diese vor der Weiterverwendung gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel zu reinigen. Auch sollten die Hände nach Kontakt mit rohen Lebensmitteln immer sofort gründlich gewaschen werden.

Die RKI-Wissenschaftler führten ihre Studie zu der meldepflichtigen Erkrankung Yersiniose mit Probanden von vier verschiedenen Altersgruppierungen durch, darunter Kinder im Alter von null bis vier Jahren. Sie verglichen anhand zweier Stichproben – 571 Personen, die an einer Yersiniose erkrankt waren (Fälle) und 1.798 gesunde Probanden (Kontrolle) – welchen möglichen Risikofaktoren diese in der Vergangenheit ausgesetzt waren. Es zeigte sich unter anderem, dass Personen, die rohes Schweinehackfleisch verzehrt hatten, signifikant häufiger an einer Yersiniose erkrankt waren als Personen, die keines gegessen hatten. Damit gilt der Verzehr rohen Schweinhackfleisches in Deutschland als wichtigster Risikofaktor für eine Yersiniose-Erkrankung. Was die Studie auch zu Tage brachte: Viele Kinder unter fünf Jahren verzehren bereits rohes Schweinehackfleisch – 32 Prozent in der Gruppe der Erkrankungsfälle und 9 Prozent in der Gruppe der gesunden Probanden. Und bei Teilen dieser Gruppe – bei Kindern unter zwei Jahren – war der Zusammenhang zwischen dem Verzehr von Schweinehackfleisch und einer Yersiniose-Erkrankung besonders stark ausgeprägt. Mit Hilfe von Fall-Kontroll-Studien, wie sie das RKI zur Yersiniose durchgeführt hat, kann ermittelt werden, ob ein Zusammenhang zwischen einer Erkrankung und einem bestimmten Risikofaktor besteht. Das Studiendesign erlaubt allerdings keine rückwirkende Feststellung von tatsächlichen Ursachen einer Erkrankung.

Quelle: Dr. Christina Rempe, Ute Gomm, www.aid.de, BFR, khk

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