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In der Open-Access-Fachzeitschrift SAGE Open erschien in dieser Woche der Fachartikel eines Informatikerteams der unibz: „Auf der Suche nach kreativen Ideen in der Welt der Smartphones? Vergessen Sie die Erwachsenen und fragen Sie die Kinder!“

Auf das Jahr 2006 reicht der wertvolle Datensatz zurück, den das Informatikerteam bestehend aus Ilona Kuzmickaja, Xiaofeng Wang, Daniel Graziotin, Gabriella Dodero von der Freien Universität Bozen und Pekka Abrahamsson (mittlerweile Universität Trondheim-Norwegen) im Jahr 2014 für die Ausarbeitung ihrer Studie zur Relevanz von Ideen verwendet haben.

41.000 Ideen reichten finnische Kinder und Erwachsene bei VTT (http://www.vtt.fi) zu einer Zeit ein, als erste Modelle eines Smartphones von Nokia am Markt waren, das iPhone aber erst seinen Siegeszug antreten sollte. „Dieser Datensatz war und ist ein Glücksfall für die Wissenschaft“, so die Informatiker. Aus diesem Datensatz wählte das Team über einen Zufallsgenerator je 400 Ideen der Kinder (im Alter von 7 bis 12 Jahren) bzw. der Erwachsenen (im Alter von 17 bis 50 Jahren) aus, die repräsentativ für das Ganze stehen. Das Ergebnis war beeindruckend: über die Hauptkriterien Neuigkeitswert und Qualität sowie die Untergruppen Originalität, Realitätsbezug, Umsetzbarkeit und Relevanz wurden die besten Ideen bewertet. 81% der Ideen der Kinder sind inzwischen reell am Markt gegenüber 69% der Erwachsenen. Dies bedeutet im Umkehrschluss, dass die Kinder nicht nur kreativer als die Erwachsenen waren, sondern dass ihre Ideen auch einen höheren Marktwert für Firmen aufweisen als jene der Erwachsenen!

Beispiele drücken es am besten aus:

Die Kinder wünschten sich ein Smartphone mit künstlicher Intelligenz, dem man Fragen stellen kann (siehe Spracherkennungssoftware „Siri“ von Apple). Darüber hinaus wollten sie ein sprechendes Telefon, bei dem auch eine Stimmauswahl möglich ist. Und sie wünschten sich, dass man Schlösser und Sicherheitskameras des Wohnhauses vom Display aus kontrollieren und bedienen und dass die Kamera eines Smartphones Personen auf Bildern erkennen könnte.
Unter die weniger innovativen Ideen der Kinder – die heute jedoch allesamt Alltag für uns sind – fallen Funktionen wie ein besserer Taschenrechner auf dem Gerät, neben einem Weckruf auch die Möglichkeit eines Vibrationsalarms und eine bessere Sichtbarkeit der Uhr auf dem Smartphone.

Die Erwachsenen wünschten sich, dass ein Smartphone den Schlüssel ersetzt. Sie wollten eine Fernbedienung für ihre Kaffeemaschine und eine Anwendung, die den Blutdruck und den Puls messen könnte und gegebenenfalls bei zu hohen Werten Alarm schlägt.

Unter die weniger relevanten Ideen fielen bei den Erwachsenen ein mobiles Wörterbuch, der Wetterbericht und ein Kalender, der via SMS auf Geburtstage und andere Termine aufmerksam macht.

Das Resümee der Studie? „Unternehmen im Technologiebereich tun gut daran, verrückte, noch unvorstellbare Ideen von Kindern ernst zu nehmen und auf diese als Zukunftstrends zu setzen.“

Quelle: Freie Universität Bozen

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