Die aktuellen Trends im World-Wide-Web

Willkommen

Willkommen auf Trends im Netz!

Hier bekommt man Tipps zu aktuellen Trends im Internet, zum Thema Nischenblogs und SEO, sowie Ideen zur Monetisierung eines Blogs.

Auch Artikel zum Marketing, Cloud Computing, Mobiles und jede Menge Tipps fehlen nicht.

Anregungen und Themenvorschläge sind hier immer willkommen.

Eine Studie des Forschungszentrums IDeA zeigt die Wirksamkeit eines Lesetrainings für Kinder, das die Bearbeitungszeit limitiert. Ein von der DFG gefördertes Folgeprojekt soll nun klären, wie man Kinder mit Leseschwierigkeiten auf diesem Weg fördern kann.

Manchmal können sich schon kleine Maßnahmen als nützlich erweisen – etwa wenn es darum geht, Kinder beim Lesen zu unterstützen. So zeigt eine Studie des Forschungszentrums IDeA (Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk), dass sich ein Lesetraining am Computer als wirkungsvoller erweist, wenn es Kinder zum zügigen Lesen anhält, indem es den Text nach und nach ausblendet. „Durch solche Leseübungen mit eingeschränkter Bearbeitungszeit verbessern sich Grundschulkinder stärker als durch ein Training, das sie in einem selbstgewählten Tempo absolvieren“, fasst Dr. Telse Nagler aus dem Leitungsteam der Studie die Befunde zusammen. Dieser Effekt wurde von den Forscherinnen und Forschern erstmals für deutsche Grundschulkinder belegt. Die Studie baute auf Vorarbeiten des „Edmond J. Safra Brain Research Center for the Study of Learning Disabilities´“ an der Universität von Haifa in Israel auf. Die Wirksamkeit des Textausblendens konnte aber bisher nur für Kinder und Erwachsene, die in anderen Sprachen lesen, gezeigt werden.

An der IDeA-Studie nahmen über mehrere Wochen insgesamt 22 Drittklässlerinnen und Drittklässler einer hessischen Grundschule teil. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler teilten die Schulkinder in zwei Gruppen auf, die in mehreren Trainingssessions am Bildschirm Sätze auf Deutsch lesen sollten. Bei der ersten Gruppe wurden die Sätze jedoch Buchstabe für Buchstabe in Leserichtung ausgeblendet. Als Zeitmaß für das Ausblenden wurde für jedes Kind die individuelle Geschwindigkeit ermittelt, die es benötigt, um Sätze richtig zu lesen. Die Schülerinnen und Schüler der zweiten Gruppe konnten selbst bestimmen, wann sie mit dem Lesen eines Satzes fertig waren und fortfahren wollten. Vor und nach dem Gesamttraining führte das Forschungsteam mit beiden Gruppen einen standardisierten Test durch, der das Leseverständnis und die Lesegeschwindigkeit misst. So stellten sie fest, dass das Training mit dem Text-Ausblenden zu größeren Lerneffekten beim Lesen von Wörtern und Sätzen führt.

Quelle: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Time limit is exhausted. Please reload CAPTCHA.

Werbung

Werbung


Folge uns auf Twitter